Unaufhaltsam ebnet sich die deutsche Nationalmannschaft ihren Weg zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Rund 30.000 Zuschauer waren am Sonntagabend in das Tofiq-Bahramov-Stadion in Baku gekommen, um das WM-Qualifikationsspiel Deutschland – Aserbaidschan zu sehen. Darunter auch deutsche Fans. An diesem Abend konnte vor allem André Schürrle überzeugen, der das erste Tor für Deutschland in der 19. Minute schoss.
In der 31. Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich mit 1:1. Doch die Antwort des deutschen Teams ließ nicht lange auf sich warten. Es kam zum 2:1 durch Thomas Müller. Kurz vor der Halbzeit traf Mario Gómez und bescherte Deutschland in der 45. Minute das 3:1. Deutschland beherrschte das Spiel und Aserbaidschan schien mit den Kräften am Ende. Es war zum Schluss wieder André Schürrle, dem in der 81. Minute das 4:1 gelang. Nach einer kurzen Nachspielzeit für die Fans war das Spiel vorbei.
„Es war ein schweres Stück Arbeit“, gibt André Schürrle zu. Das aserbaidschanische Team habe gut gezockt und die Nationalelf viel laufen lassen. Das deutsche Team habe mehrere Zweikämpfe zu locker geführt und musste viele Ballverluste verbuchen. Doch letztendlich habe das Team seine Chance genutzt und kam besser ins Spiel hinein.
Der 26-Jährige fährt nun mit einem guten Gefühl nach Dortmund. Er fühlt sich nach eigenen Angaben pudelwohl in seiner Mannschaft und räumt noch ein, dass Trainer Joachim Löw ihm viel Vertrauen entgegenbringt, welches er auch zurückzahlen könne. Auch der Trainer ist zufrieden. Wenn auch nur bedingt. „Wir haben unsere Pflicht erfüllt“, sagt er und betont, dass die Art und Weise dennoch nicht dem Anspruch des Teams entspräche.
Dabei verweist er auf Anspielfehler, die vermeidbar gewesen wären. Außerdem habe die Konsequenz gefehlt, das gegnerische Team im Anschluss an das 1:0 laufen zu lassen. In diesem Spiel habe man merken können, dass das deutsche Team über einen Zeitraum von 4 Monaten nicht zusammen gespielt hat.
Ganz und gar nicht zufrieden ist Mats Hummels. Seiner Ansicht nach habe Deutschland in dieser Partie zugelassen, dass Aserbaidschan um Klassen besser wirkte, als sie es in Wirklichkeit sind. Noch in derselben Nacht trat die Mannschaft die Heimreise an. Der Charterflieger des DFB landete am Montagmorgen auf dem Frankfurter Flughafen.
Back to top · Juttas Fußballwelt is using WordPress.