Hamburger SV kämpft trotz anhaltender Probleme

Die Schwachstellen beim Hamburger SV ließen sich auch im Spiel gegen Hannover 96 am vergangenen Wochenende nicht verbergen. Sowohl im Spielaufbau als auch in der Offensive liegen die wunden Punkte der Hamburger.

HSV-Trainer Bernd Hollerbach setzte in der Partie gegen Hannover auf Sejad Salihovic. Eine Entscheidung, die sich am Ende als richtig erweisen sollte.

Salihovic, der von 2006 bis 2015 bei der TSG Hoffenheim spielte, schoss damals am letzten Spieltag der Saison 2012/13, im Spiel gegen Borussia Dortmund, zwei Tore und bewahrte damit die TSG vor dem sicheren Abstieg.

Hollerbach reagierte zur zweiten Halbzeit

Nach der Pause holte Hollerbach dann Dennis Diekmeier vom Spielfeld und schickte dafür Tatsuya Ito auf den Platz, denn die HSV-Abwehr ließ beim Spielaufbau mal wieder zu wünschen übrig. Darüber hinaus gelangen dem Mittelfeld keine schnellen Ballpässe. Der Japaner sollte nach vorn hin für Gefahr sorgen.

In der Schlussphase des Spiels führte Hannover mit 1:0 und alles sah danach aus, als würde sich bis zum Abpfiff nichts mehr ändern. Zumindest nicht zugunsten der Hamburger. Hannover verpasste eine große Chance zum 2:0 und konterte nicht präzise genug. Davon profitierte der HSV zweifellos.

Mehr Schwung durch Salihovic

Zwar spielten die Hamburger dennoch besser als ihre Gegner. Doch Gefahr war keine zu erkennen. Als Hollerbach den 33-jährigen Salihovic auf das Spielfeld schickte, wurde die Partie deutlich lebhafter. Und schließlich sollte der HSV, dank einer Flanke von Salihovic, die es Filip Kostic ermöglichte den Ball ins Tor zu drücken, doch noch zu seinem 17. Saisontor kommen.

HSV-Sportdirektor Jens Todt zeigte sich zufrieden. Der HSV habe den Ausgleich mit viel Mut erzwungen, sagte er nach dem Spiel. Dennoch konnte der HSV kein einziges der insgesamt acht zurückliegenden Bundesligaspiele für sich entscheiden.

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